Magdalena Berger, MA

Psychotherapie bei ADHS, ADS & Hochsensibilität in Wien

Personzentrierte Psychotherapie für neurodivergente Erwachsene und Jugendliche. Bei Reizüberflutung, Masking, Erschöpfung, Konzentrations- und Emotionsregulation. Mit Diagnose, mit Verdacht oder einfach so.

Erwachsene & Jugendliche · Praxis 1050 Wien · auch per Video oder schriftlich

Illustration: Person, die eine Maske vom Gesicht nimmt

„Wenn ich mich so annehme, wie ich bin, dann verändere ich mich.“

Carl R. Rogers

Was Neurodivergenz bedeutet

Neurodivergenz beschreibt, dass Gehirne unterschiedlich wahrnehmen, verarbeiten und regulieren. ADHS und ADS, Hochsensibilität, Legasthenie oder Dyskalkulie sind Ausprägungen dieser Vielfalt, keine Fehlfunktionen, die repariert werden müssten.

Belastend ist meist nicht die Neurodivergenz selbst, sondern das dauerhafte Anpassen an eine Umgebung, die auf andere Bedürfnisse ausgelegt ist. Zu viel Reiz, zu wenig Klarheit, zu viel unausgesprochene Erwartung.

Ausprägungen von Neurodivergenz im Detail

ADHS, ADS und HD samt Mischformen wie AuDHS, Hochsensibilität und Hochbegabung, Masking und Erschöpfung. Die Übergänge sind fließend, viele Menschen erkennen sich in mehreren Beschreibungen wieder. Sie müssen sich vorab nicht einordnen, und Sie brauchen keine Diagnose, um zu beginnen.

ADHS bei Erwachsenen und Jugendlichen

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, innere Unruhe, Aufschieben, Hyperfokus, Emotionsregulation.

ADHS ist keine Frage von Disziplin, sondern eine andere Regulation von Aufmerksamkeit, Antrieb und Emotion. Bei Erwachsenen zeigt sie sich oft ohne sichtbare Hyperaktivität: als innere Unruhe, chronisches Aufschieben und Wechsel zwischen Hyperfokus und Blockade.

Häufige Anzeichen

  • Aufgaben beginnen fällt schwerer als sie zu erledigen
  • Zeitblindheit: Fristen, Termine und Alltagsorganisation entgleiten
  • Intensive Gefühle, schnelle Kränkbarkeit, Reizbarkeit
  • Hyperfokus und dabei vergessene Pausen, Mahlzeiten, Schlaf
  • Reizhunger und Reizüberflutung am selben Tag

Worum es in der Therapie geht

  • Innere Abwertung („faul“, „unzuverlässig“) bearbeiten
  • Emotionsregulation und Umgang mit Zurückweisung (Rejection Sensitivity)
  • Struktur finden, die mit Ihrem Antrieb arbeitet statt gegen ihn
  • Widersprüchliche Bedürfnisse anerkennen statt sich zu entscheiden

Medikamente verschreibe ich nicht, das übernehmen Fachärzt:innen für Psychiatrie. Psychotherapie ergänzt diese Behandlung gut.

ADS, HD, AuDHS und Mischformen

Vorwiegend unaufmerksamer Typ (ADS), vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typ (HD), kombinierte Erscheinungsform (Mischtyp), ADHS in Kombination mit Autismus (AuDHS).

ADHS hat drei Erscheinungsformen. ADS beschreibt den unaufmerksamen Typ ohne äußere Hyperaktivität: verträumt, langsam im Anlauf, ständig woanders. Beim seltener diagnostizierten HD-Typ stehen Bewegungsdrang und Impulsivität im Vordergrund. Die Mischform vereint beides, und bei vielen verschiebt sich das Bild über die Jahre. Gerade der stille ADS-Typ, häufig bei Frauen, wird oft erst im Erwachsenenalter erkannt.

AuDHS ist eine weitere Mischform: ADHS und Autismus kommen gemeinsam vor, und die beiden Anteile ziehen im Alltag oft in verschiedene Richtungen. Beide Seiten dürfen da sein, in der Therapie schauen wir, wie sie sich im Alltag vertragen.

Häufige Anzeichen

  • Tagträumen, Abschweifen, Reize und Gespräche „verpassen“
  • Als „faul“ oder „schüchtern“ verkannt, weil die Unruhe innen bleibt
  • Impulsive Entscheidungen, Dazwischenreden, Ungeduld
  • Bewegungsdrang, der sich schwer unterdrücken lässt
  • Wechselnde Ausprägung je nach Lebensphase und Umfeld

Worum es in der Therapie geht

  • Das eigene Profil verstehen statt sich an Etiketten abarbeiten
  • Spät erkannte ADS: das bisherige Leben neu einordnen
  • Impulse wahrnehmen, bevor sie handeln
  • Umgebung und Alltag an die eigene Ausprägung anpassen

Welche Form bei Ihnen im Vordergrund steht, müssen Sie vorab nicht wissen. Wir schauen auf das, was Sie im Alltag tatsächlich erleben.

Hochsensibilität, Hochbegabung & Reizverarbeitung

Hochsensible Person (HSP), sensorische Verarbeitungsempfindlichkeit, Hochbegabung, Twice Exceptional (2e).

Reize und Stimmungen werden intensiver und tiefer verarbeitet. Das bringt Empathie, Genauigkeit und Ästhetikgefühl mit sich, und einen deutlich höheren Erholungsbedarf, als das Umfeld erwartet.

Häufige Anzeichen

  • Stimmungen anderer körperlich mitspüren
  • Lärm, Menschenmengen und Zeitdruck als echte Überforderung
  • Starke Nachwirkung von Konflikten und Kritik
  • Perfektionismus, Versagensangst, Aufschieben
  • Langeweile und Unterforderung direkt neben Überforderung

Worum es in der Therapie geht

  • Abgrenzung, ohne die eigene Feinfühligkeit abzustellen
  • Erholung als Notwendigkeit statt als Luxus behandeln
  • Selbstwert unabhängig von Leistung entwickeln
  • Unterscheiden: Hochsensibilität, ADHS oder Trauma-Folge

Hochsensibilität ist keine Störung und keine Diagnose, sondern ein Temperamentsmerkmal. Was genau dahintersteckt, lässt sich im Gespräch meist besser klären als mit einem Online-Test.

Masking, Erschöpfung & Overload

Dauerhaftes Sich-Zusammenreißen, Reizüberflutung, Erschöpfungszustände nach Jahren der Anpassung.

Masking bedeutet, neurodivergente Merkmale dauerhaft zu verbergen: Unruhe unterdrücken, Reaktionen vorbereiten, Erschöpfung verstecken. Das funktioniert oft jahrelang und kann irgendwann in einen tiefen Erschöpfungszustand münden, der mit Urlaub allein nicht mehr weggeht.

Häufige Anzeichen

  • Wochenenden und Urlaube reichen zur Erholung nicht mehr aus
  • Sprechen, Telefonieren oder Einkaufen wird zeitweise unmöglich
  • Reizüberflutung kippt öfter in Rückzug oder Ausbrüche
  • Das Gefühl, nicht zu wissen, wer man ohne Anpassung ist

Worum es in der Therapie geht

  • Belastung realistisch reduzieren und Erholung planen
  • Masking schrittweise lockern, wo es sicher ist
  • Rückkehr in Arbeit oder Studium behutsam gestalten
  • Alte Erfahrungen von Ausgrenzung und Kritik bearbeiten

Anders als beim beruflichen Burnout hilft hier Urlaub allein selten, weil die Ursache nicht die Arbeitsmenge ist, sondern die permanente Anpassungsleistung.

Weitere Formen

Legasthenie, Dyskalkulie, Dyspraxie, Tics und Tourette.

Bei Teilleistungsschwierigkeiten wie Legasthenie oder Dyskalkulie und bei Tics arbeite ich nicht an der Technik, das leisten Lerntherapie und spezifische Tic-Behandlung, sondern an den Folgen: Prüfungsangst, Scham, Vermeidung, Selbstbild.

Häufige Anzeichen

  • Prüfungs- und Versagensangst, beschämende Schulerinnerungen
  • Erschöpfung durch dauerhaftes Unterdrücken von Tics
  • Missverständnisse durch unterschiedliche Bedürfnisse in der Beziehung

Worum es in der Therapie geht

  • Alte Abwertungen bearbeiten und das Selbstbild korrigieren
  • Umgang mit Nachteilsausgleich und mit Offenlegung im Beruf
  • Bedürfnisse übersetzen statt bewerten

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Drei Sätze, sinngemäß, wie sie mir in meiner Praxis immer wieder begegnen. Wenn Ihnen einer davon vertraut vorkommt, kann ein erstes Gespräch ein guter nächster Schritt sein.

„Nach einem normalen Arbeitstag bin ich so leer, dass ich niemanden mehr sehen kann.“

„Ich beobachte, wie andere es machen, und kopiere es. Nur wer ich selbst bin, weiß ich nicht.“

„Seit ich davon gelesen habe, ergibt mein ganzes Leben plötzlich Sinn und macht mich auch wütend.“

Wie Psychotherapie hier hilft

Verstehen statt anpassen

Eigene Muster, Reizgrenzen und Energiehaushalt kennenlernen, statt sie zu überschreiben.

Masking lockern

Schrittweise unterscheiden: Was ist Schutz, was ist Gewohnheit, was kostet nur Kraft.

Erschöpfung einordnen

Überlastung und Reizüberflutung besprechen und Erholung realistisch planen.

Belastende Erfahrungen

Erlebnisse von Ausgrenzung, Kritik und Missverstanden-Werden bearbeiten.

Alltag gestalten

Gemeinsam Lösungen für Struktur, Übergänge und Reizschutz finden, die wirklich zu Ihrem Leben passen.

Selbstbild & Entscheidungen

Sich selbst wieder wahrnehmen und daraus eigene Entscheidungen ableiten: Kontakt, Arbeit, Umgebung, Grenzen.

Ablauf einer Psychotherapie in meiner Praxis

Schritt 1

Sie melden sich

Per E-Mail, Telefon oder über das Kontaktformular. Ich melde mich in der Regel innerhalb von zwei Werktagen zurück und wir vereinbaren einen Termin für das Erstgespräch.

Schritt 2

Erstgespräch

Das Erstgespräch dauert 50 Minuten und kostet 50 Euro. Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und den Rahmen. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie weitermachen möchten.

Schritt 3

Gemeinsame Arbeit

Meist wöchentliche Termine zu einer festen Zeit, in der Praxis oder per Video. Dauer und Rhythmus richten sich nach Ihrem Anliegen, eine Mindeststundenzahl gibt es nicht.

Schritt 4

Abschluss

Sie können die Therapie jederzeit beenden. Einen geplanten Abschluss und die Zeit danach besprechen wir gemeinsam.

Kosten, Termine und Zuschuss der Sozialversicherung

Kosten

Erstgespräch, 50 Minuten€ 50,–
Therapieeinheit, 50 Minuten€ 110,–

Sozialtarife sind nach Absprache möglich, sprechen Sie mich gerne an.

Termine & Absagen

Termine finden in der Praxis in der Schönbrunner Straße in 1050 Wien statt, bei Bedarf auch per Video. Sollten Sie einen Termin nicht einhalten können, bitte ich um Absage spätestens 24 Stunden vorher, andernfalls stelle ich die reservierte Zeit in Rechnung.

Verschwiegenheit

Als eingetragene Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Sie gilt grundsätzlich auch bei Jugendlichen gegenüber den Eltern. Gesetzlich geregelte Ausnahmen bleiben bestehen.

Kostenzuschuss

Bei der Gesundheitskasse und den anderen Sozialversicherungsträgern können Sie einen Kostenzuschuss beantragen. Sie bezahlen das Honorar zunächst selbst und reichen anschließend die Honorarnote ein. Welche Voraussetzungen für Ihre Versicherung gelten, klären wir im Erstgespräch.

Späte Erkenntnis, mit oder ohne Diagnose

Viele Menschen erkennen erst mit 30, 40 oder 50, warum ihr Leben so anstrengend war. Das bringt Erleichterung, oft aber auch Trauer über verlorene Jahre und Wut über frühere Fehldeutungen: Depression, Angststörung, „zu empfindlich“, „zu faul“.

Ich stelle keine Diagnosen; das ist klinisch-psychologischer oder fachärztlicher Bereich. Wir können aber klären, ob eine Abklärung für Sie hilfreich wäre und was sie Ihnen bringen würde. Sehr oft ist Verstehen wichtiger als das Etikett.

Was Therapie leisten kann und was nicht

  • Verstehen, Entlastung, Umgang mit Overload, Selbstakzeptanz, Entscheidungen für den eigenen Alltag.
  • Begleitung vor, während und nach einer Abklärung.
  • Keine Diagnostik, kein Gutachten, keine Medikation, kein Attest.
  • Keine Trainings, die Sie „normaler“ machen sollen.
Gezeichnetes Portrait von Magdalena Berger

Ihre Ansprechpartnerin: Magdalena Berger

Eingetragene Psychotherapeutin für personzentrierte Psychotherapie in 1050 Wien. Mit Schwerpunkt auf neurodivergenten Erwachsenen und Jugendlichen.

Häufige Fragen zur Neurodivergenz

Offene Fragen halten manche lange davon ab, sich überhaupt zu melden.

Woran erkenne ich ADHS oder ADS im Erwachsenenalter?

Typische Hinweise sind ein Kopf, der nie leise wird, angefangene Projekte, Zeit, die einfach zerrinnt, und das Gefühl, für Alltägliches mehr Kraft zu brauchen als andere. Dazu kommen oft intensive Gefühle, Reizüberflutung und chronische Erschöpfung vom ständigen Sich-Zusammenreißen. Bei ADS fehlt die sichtbare Unruhe, stattdessen: Tagträumen, Abschweifen, langsamer Anlauf. Online-Selbsttests können ein erster Hinweis sein, ersetzen aber keine Abklärung. Was davon auf Sie zutrifft und was es für Ihr Leben bedeutet, können wir gemeinsam sortieren.

Kann ich ohne Diagnose kommen? Und wird eine Selbstdiagnose ernst genommen?

Ja, beides. Ein Verdacht genügt, und eine Selbstdiagnose nehme ich ernst. Wer sich nach Jahren des Suchens in ADHS oder Hochsensibilität wiedererkennt, hat meist sehr genau recherchiert. Viele kommen genau in dieser Phase, in der noch offen ist, ob eine Abklärung überhaupt sinnvoll wäre. Das können wir gemeinsam klären, ohne dass am Ende ein Etikett stehen muss.

Wo bekomme ich als Erwachsener eine ADHS-Diagnose in Wien?

Eine Abklärung machen klinische Psycholog:innen mit entsprechendem Schwerpunkt oder Fachärzt:innen für Psychiatrie. Für Erwachsene sind die Wartezeiten in Wien oft lang. Ich selbst stelle keine Diagnosen und schreibe keine Gutachten. Was ich anbiete, ist die Begleitung davor, dabei und danach: klären, ob eine Abklärung für Sie sinnvoll wäre, die Wartezeit nutzen und das Ergebnis einordnen, egal wie es ausfällt.

Bringt mir eine offizielle Diagnose überhaupt etwas?

Das hängt davon ab, was sie leisten soll. Für Medikamente, etwa bei ADHS, braucht es eine fachärztliche Diagnose, ebenso für manche Ansprüche in Ausbildung oder Beruf. Für Ihr Selbstverständnis brauchen Sie sie nicht: Verstehen, Entlastung und eigene Entscheidungen gehen auch ohne. Manche entscheiden sich bewusst gegen eine Abklärung, auch das ist legitim. Sehr oft ist Verstehen wichtiger als das Etikett.

Was ist der Unterschied zwischen ADHS, ADS und HD?

Es sind drei Erscheinungsformen derselben Veranlagung. ADS steht für den vorwiegend unaufmerksamen Typ ohne äußere Hyperaktivität, HD für den vorwiegend hyperaktiv-impulsiven Typ, und die Mischform (der kombinierte Typ, oft einfach ADHS genannt) vereint beides. Fachlich läuft heute alles unter ADHS mit verschiedenen Erscheinungsbildern. Für die Therapie ist die Einordnung zweitrangig; wichtiger ist, wie sich Aufmerksamkeit, Antrieb und Gefühle bei Ihnen konkret zeigen.

Ist Hochsensibilität eine Krankheit?

Nein. Hochsensibilität ist keine Diagnose und keine Störung, sondern eine intensivere Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen. Therapie ist dann sinnvoll, wenn die Folgen belasten: ständige Erschöpfung, Rückzug, der alte Vorwurf, „zu empfindlich“ zu sein. Es geht dabei nicht darum, weniger zu empfinden, sondern mit der eigenen Wahrnehmung gut zu leben und sie als das zu nehmen, was sie auch ist: eine Fähigkeit.

Was, wenn mir Telefonieren oder Sprechen schwerfällt?

Das ist kein Problem. Anfragen können Sie schriftlich stellen, per E-Mail oder Kontaktformular, ein Anruf ist nicht nötig. In den Sitzungen können wir schriftlich arbeiten, wenn Sprechen an einem Tag nicht geht, und Termine sind statt in der Praxis auch per Video möglich. Sie müssen hier nicht funktionieren, um Hilfe zu bekommen.

In akuten Krisen

Wenn Sie sich in einer akuten Notlage befinden oder Gedanken haben, sich selbst zu verletzen, wenden Sie sich bitte sofort an eine der folgenden Stellen. Diese sind rund um die Uhr erreichbar.

Telefonseelsorge

142

Psychiatrische Soforthilfe Wien

01 313 30

Rat auf Draht (Jugendliche)

147

Rettung / Notruf

144

Erstgespräch vereinbaren

Sie müssen nicht wissen, wie Sie beginnen. Schreiben Sie mir ein paar Worte oder rufen Sie an. Ich melde mich in der Regel innerhalb von zwei Werktagen, und wir klären, ob und wann ein Erstgespräch möglich ist.

Praxis

Schönbrunner Straße 26/6
1050 Wien

Gemeinschaftspraxis mit meinen Kolleginnen Ursula Zeller und Daniela Stockinger.

Anfahrt

  • Pilgramgasse
  • 12A, 13A, 14A, 59A
Karte von Wien Margareten mit der Praxis in der Schönbrunner Straße und der U4-Station Pilgramgasse

Kartenmaterial: basemap.at (Open Government Data Österreich, CC BY 4.0)

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